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Preis- und Markttransparenz im Einkauf effizient nutzen – Aufwand für Marktbeobachtung minimieren
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Preis- und Markttransparenz im Einkauf effizient nutzen – Aufwand für Marktbeobachtung minimieren

30. April 2020

In diesem Artikel erfahren Sie wie Sie 

  • durch bessere Kenntnis der Preis- und Marktveränderungen Ihre Verhandlungsposition im Einkauf stärken,
  • als Einkäufer den optimalen Kaufzeitpunkt herausfinden
  • und wie automatische Marktbeobachtung Ihren Aufwand auf ein Minimum reduziert.

Auswirkungen der gestiegenen Preistransparenz auf den Einkauf   

Die schonungslose Preistransparenz und die dadurch entstandene dynamische Preisentwicklung bei Produkten im E-Commerce, macht es Endkunden einfach, mithilfe von Marktplattformen (wie z.B. Amazon oder real.de) und Preissuchmaschinen (wie z.B. Google Shopping oder Idealo) den besten Marktpreis für das gewünschte Produkt zu recherchieren und zu vergleichen. Diese Entwicklung des B2C-Marktes, hat sich mittlerweile auch im B2B-Geschäft etabliert.

Viele Online-Händler im B2C ebenso wie im B2B nutzen den Vorteil der Preistransparenz bereits sehr aktiv. Für Käufer ist dies durch schnelle Preisänderungen und -anpassungen sichtbar. Eine agile Adaptierbarkeit der Händler, meist die mit der besten (Preis-)Strategie, resultiert dann in mehr Umsatz und sehr wahrscheinlich auch mehr zufriedenen und loyalen Kunden. Ein umfangreiches Marktwissen wird somit zum eindeutigen Erfolgsfaktor.

Für den Einkauf hingegen, gerade im B2B, bedeutet die gestiegene Transparenz der Marktpreise und der Blick auf Preisänderungen einen Paradigmenwechsel in Bezug auf das Sortiment und die Einkaufspreise. Transparente Markt- und Wettbewerbspreise unterstützen Einkäufer dabei, die eigene Verhandlungsposition zu stärken. Optimierte Einkaufspreise zum besten Preis und richtigen Zeitpunkt sind das Resultat. Hat ein Einkäufer früher manuell die Preise der Anbieter erfragen müssen oder im Katalog nachgeschaut, um sich dann eine Strategie und Vorgehensweise zurecht zu legen, kann dieser Aufwand und diese Zeit nun eingespart werden. Heutzutage besteht die Möglichkeit auf einen Blick die Preise zu vergleichen und den Fokus auf die eigentliche Tätigkeit zu legen, nämlich den Einkauf zum bestmöglichen Preis.

Unterschiede zwischen Onlinepreisen und denen der Rahmenverträge mit Lieferanten 

Während es bei privaten Käufen schon seit einiger Zeit Standard ist, die Preise des Marktes zu vergleichen, entsteht im B2B erst allmählich die Vorgehensweise nicht immer beim Stammlieferanten zu bestellen. Auch hier wird zunehmend der Preis bzw. das Angebot auf den Prüfstand gestellt, bevor Bestellungen getätigt werden. So vergleichen Mitarbeiter mittlerweile bei Flugreisen, Hotelübernachtungen, Arbeitsmaterial oder sonstigen C-Gütern die Marktpreise. Bei gravierenden Preisunterschieden wird dann auch Mal außerhalb der sonst sicher gesetzten Lieferanten und etablierten Einkaufsprozessen im Unternehmen entschieden.

Der regelmäßige Vergleich von Preisen zeigt, dass tagesaktuelle Onlinepreise oft deutlich attraktiver sind, als die mit Vertragslieferanten verhandelten Konditionen. Insbesondere bei Produktgruppen wie beispielsweise bei leicht zugänglichen und vergleichbaren Elektronikartikeln. Bestellt wird in Unternehmen bevorzugt zu jährlich verhandelten Preisen über elektronische Kataloge, festgelegt in verbindlichen Rahmenverträgen und einer möglichst kleinen Anzahl von verschiedenen Lieferanten. Bei Einkäufern überwiegen allerdings mittlerweile die Vorteile der attraktiven Onlinepreise im Vergleich zu denen der mühsam konsolidierten zentralen Beschaffung. Niedrige Prozesskosten und unternehmensweite Ersparnisse haben oft keine oder nur geringe Auswirkungen auf ihr Budget und die persönlichen Ziele.

Darüber hinaus verführen attraktive Onlinepreise die Mitarbeiter der Fachabteilungen zum Maverick-Buying. Damit wird die eigenmächtige Beschaffung von Gütern außerhalb standardisierter Einkaufsprozesse auf einen Begriff reduziert. Ein Effekt, der künftig verstärkt auftreten könnte, wenn unattraktiv verhandelte Einkaufspreise mit Lieferanten das zur Verfügung stehende Budget überflüssigerweise minimieren. Dabei sind naturgemäß die Produktgruppen am stärksten betroffen, bei denen die Preise von Rahmenverträgen und Online-Marktplätzen besonders weit auseinanderliegen. Doch wie kann der Einkauf von unterjährigen Preisschwankungen einzelner Produktgruppen profitieren und attraktive Einsparungen erzielen?

Aufwand und Kosten minimieren durch automatisierte Marktbeobachtung Ihrer Beschaffungsobjekte

Eine Antwort auf diese Fragen bietet Price Intelligence mit der gleichnamigen SaaS-Lösung priceintelligence zur automatisierten Marktbeobachtung. Der Pluspunkt: Sortimente und Einkaufskataloge werden tages- und stundengenau auf aktuelle Marktpreise und deren Veränderung geprüft und analysiert. Diese detaillierten Auswertungen liefern dem Einkauf eine solide Grundlage für strategisch vorteilhafte Verhandlungspositionen. Werden tages- und stundenaktuelle Marktpreise in Beschaffungsprozessen verlässlich berücksichtigt, kann zusätzlich die Maverick-Buying-Quote gesenkt werden.

Einkaufspreise, die automatisiert ermittelt werden und im Vergleich zu Rahmenverträgen günstiger ausfallen und eine manuelle Suche stark reduzieren, führen dazu, dass im Einkauf effizienter gewirtschaftet werden kann. Konkret sieht die Marktpreisanalyse für Beschaffungsprodukte so aus: Der Mitarbeiter im Einkauf lädt Produktdaten und Preise hoch. Das System sammelt Marktpreise, Verfügbarkeiten, Lieferzeiten und Versandkosten aus über 50.000 internationalen Onlinequellen. Die erhobenen Daten werden den vorhandenen Daten der hochgeladenen Produkte gegenübergestellt, um eine bessere Verhandlungsposition gegenüber Lieferanten zu ermöglichen. Die Preistransparenz, die sich dadurch ergibt und die Endkonsumenten bereits länger gewohnt sind, hält somit Einzug in die Beschaffungsprozesse des Einkaufs. Und das Wichtigste – mit demselben Vorteil: Die Schonung des vorhandenen Budgets!


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